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Birgit M.

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  • »Birgit M.« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 15. September 2019, 02:22

16.09.2019 - Lipödem- SAT1 - Akte ..- 22:05 Uhr

.
Neue Sendung über das Lipödem



Sendetermin



Akte - Am Montag den 16. September 2019 um 22:05 Uhr






:-)
Alles geschieht zu seiner Zeit ! Der Weg ist das Ziel !! - Konfuzius

Beiträge: 241

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2

Freitag, 20. September 2019, 22:38

Also, ich habe mir den Teil der Sendung angesehen, aber ganz zum Anfang ein kleines bisschen verpasst.

Mir hat es überwiegend sehr gut gefallen. Am Beispiel einer 56Jährigen mit Stadium III wurde sehr anschaulich gezeigt, wohin ein unbehandeltes Lipödem führen kann. Es wurden auch die Folgen und Probleme, die ein Mensch damit hat, sehr deutlich gemacht. Und es wurden auch die Kosten für so einen (fast zu) späten Fall dargelegt (mindestens 4 x 6.000 €). Auch das Problem der fehlenden Bereitschaft der KK kam zum Ausdruck.

Was mir nicht gefallen hat: Die Betroffene machte deutlich, dass sie das Geld dafür nicht aufbringen kann. Letztendlich - wegen der drohenden Gefahr im Rollstuhl zu landen - erklärte sich der Arzt bereit, die OP ohne Kostenbeteiligung der Patientin durchzuführen. Die Patienten bedankte sich, weil der Arzt das kostenfrei machen würde.

Hier wurde etwas dargestellt, was ich nicht ganz glaube. In dem dargestellten Fall wird der Arzt sicherlich alle Möglichkeiten genutzt haben, um der Kasse die "zwingende" Notwendigkeit der OPs klarzumachen. Und es war eine schlimme Situation. Allerdings hat er das sicherlich ohne Beteiligung der Patientin getan. Aber das unversucht zu lassen, glaube ich nicht.

Die Patientin hatte zum Ende des Beitrags 1 von 4 OPs hinter sich und der Sender möchte den weiteren Ablauf auch in den nächsten Sendungen dokumentieren. Mal sehen.

Der 2. Beitrag war eine junge Frau mit Stadium I, die aber auch schon über deutliche Beschwerden klagte. Sie hat sich in einer Privatklinik in Berlin vorgestellt. Obwohl auch bei ihr im Regelfall mehrere kleinere OPs erforderlich wären, schwärmte der Arzt von einer sogenannten Maxi-OP, wo in einer OP "ALLES" sofort gemacht wird. Dafür gebe es weltweit sehr gute Erfahrungen, die sogar besser wären als mehrere Teil-OPs. Voraussetzung ist aber, das der Patient möglichst frühzeitig operiert wird, keinerlei Krankheiten hat, die ein entsprechendes Risiko mit sich bringen (Stoffwechselstörungen, Herzkreislaufkrankheiten, ...) und sehr vital ist. Eine solche OP würde dann in dem vorliegenden Beispiel (OS, Hüfte, Bauch, Po) "nur" 11.000 € kosten.

Ich war erstaunt darüber und konnte nun einen anderen Fall aus meinem Umfeld verstehen:

Meine Physiotherapeutin erzählte mir von einer ihrer Patientinnen, die im Juli in dieser Privatklinik in Berlin am Lipödem operiert wurde. Sie selbst konnte das Stadium nicht zweifelsfrei einschätzen, aber die Patientin hatte sehr, sehr dicke Oberarme, sehr dicke OS bis einschließlich Knie und ausgeprägte Hüften. Alles das wurde in einer einzigen OP abgesaugt und gleichzeitig noch eine Hautstraffung der Oberarme vorgenommen. An den OS soll nach 6 Monaten entschieden werden, ob noch eine nachträgliche Haustraffung erforderlich ist, aber es sieht nicht so aus. Die Patientin musste 24 Stunden nach der OP in der Klinik bleiben und konnte dann nach Hause. Es sieht wohl weitestgehend gut aus. Pech hat sie nur mit einem Oberarm, wo die Nacht von der Hautstraffung aufgegangen ist. Letztendlich würde das aber auch damit zusammen hängen, dass die Bedingungen nach der OP auch sehr ungünstig waren (sehr hohe Außentemperaturen über 30 Grad, extremes Schwitzen). Für diese Maxi-OP hat die Patientin 12.000 € bezahlt.

Bis zur der Akte-Sendung wollte ich das Ganze einfach nicht so recht glauben.

Regina

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