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Birgit M.

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Donnerstag, 4. Juli 2019, 13:11

Ärzte Zeitung - Spahns Gesetze kommen bei den Bürgern an

Spahns Gesetze kommen bei den Bürgern an


Fast zwei Drittel der Bundesbürger würden in dringlichen Fällen tatsächlich die Terminservicestelle der KVen nutzen, zeigt eine Befragung. Positives Feedback gibt es auch für die Personaluntergrenzen in den Kliniken. - Von Rebekka Höhl

BERLIN. Wie kommen die zahlreichen Gesetzesvorhaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei den Bürgern an? Gar nicht so schlecht, wie das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Online-Befragung der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) unter 1000 Bürgern ab 18 Jahren zeigt.

Immerhin sieben von zehn Deutschen kennen die Terminservicestellen (TSS) der KVen, die der Minister über das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) noch einmal gestärkt hat.

65 Prozent können sich auch vorstellen, in einem dringenden Fall ihren Arzttermin tatsächlich über die TSS zu buchen. Bereits genutzt haben die TSS bislang aber nur 13 Prozent.
Nur jeder Zweite kennt die Vier-Wochen-Frist

Allerdings sind die gesetzlichen Vorgaben des Terminservicegesetzes nur teilweise bekannt. Denn nur die Hälfte der Bundesbürger (49 Prozent) weiß, dass die maximale Wartezeit auf einen Arzttermin bei Vermittlung über die TSS vier Wochen beträgt.

Und gerade einmal 27 Prozent ist bekannt, dass nur gesetzlich Versicherte die Terminvermittlung in Anspruch nehmen können. Dass die TSS, sofern sie nicht rechtzeitig einen Facharzttermin vermitteln kann, dem Patienten einen ambulanten Behandlungstermin in einem Krankenhaus anbieten muss, wissen sogar nur 17 Prozent.

Wenn es darum geht, was sich die Bürger von der TSS wünschen, damit sie sie häufiger nutzen, steht eine noch schnellere Terminvermittlung als innerhalb von vier Wochen ganz oben auf der Liste (60 Prozent), gefolgt von einer Terminvergabe via Web oder App (33 Prozent) und der Berücksichtigung eines Wunscharztes oder einer Wunsch-Uhrzeit (32 Prozent).

Deutlich über ein Fünftel spricht sich zudem für die Möglichkeit, Termine trotz TSS-Vermittlung auch verschieben zu können, aus (siehe nachfolgende Grafik).

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