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Birgit M.

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  • »Birgit M.« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 15. August 2017, 03:12

Keine Religion aus dem Essen machen ....

Wie ernähre ich mich gesund? Der Ernährungspsychologe Christoph Klotter meint: vor allem mit mehr Gelassenheit. Ein Gespräch über Bauchgefühl, schlechtes Gewissen und die Geldfrage. - Ein Interview von Frank Joung

Zur Person

Christoph Klotter, Jahrgang 1956, ist Ernährungs- und Gesundheitspsychologe, Professor an der Hochschule Fulda und Autor des Buches: "Warum wir es schaffen, nicht gesund zu bleiben".

SPIEGEL ONLINE: Herr Klotter, was muss ich essen, um mich gesund zu ernähren?

Christoph Klotter: Es ist schwierig, genau zu sagen, was gesunde Ernährung ausmacht und was nicht. Empirisch belegt ist derzeit nur, dass es gut ist, abwechslungsreich und viel Gemüse zu essen. Mehr kann die Wissenschaft nicht sicher sagen. Viele vermeintliche Erkenntnisse sind ins Schwanken geraten.

SPIEGEL ONLINE: Ständig kommen neue Diäten in Mode, neue Ernährungsdogmen tauchen auf. Was halten Sie davon?

Klotter: Neuen Forschungsbefunden nach verstoffwechseln Menschen sehr unterschiedlich. Es gibt Menschen, die eine Tomate essen und einen Anstieg von Insulin zu verzeichnen haben, bei anderen wiederum ist das nicht der Fall. Das ist sehr individuell. Daher können wir nicht sagen, was alle Menschen unbedingt zu sich nehmen sollen.

SPIEGEL ONLINE: Wonach sollen wir uns richten, wenn nichts sicher ist -nur nach dem Bauchgefühl?

Klotter: Wenn jeder für sich herausfindet, was gut für ihn ist, finde ich das fantastisch. Ich würde vorschlagen, dass man das Essen einreiht in die menschliche Tugend der Sorge um sich. Das heißt: mehr auf sich achten, in sich hineinhören, mit sich selbst experimentieren und schauen, was passiert - mehr Aufmerksamkeit aufs Essen.

SPIEGEL ONLINE: Das "richtige Essen" gerät aber leicht zum Stressfaktor.

Klotter: Völlig richtig. Essen darf nicht umschlagen in ein Zwangssystem. Es geht um Achtsamkeit, auch wenn das ein etwas ausgeleierter Modebegriff ist - aber eben mit Gelassenheit. Man braucht kein schlechtes Gewissen haben, wenn man Chips oder einen Burger isst. Das ist kein Untergang. Mein Vorschlag: Keine Religion aus dem Essen machen.

- hier geht es interessant weiter -

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehr…-a-1159868.html
.
Alles geschieht zu seiner Zeit ! Der Weg ist das Ziel !! - Konfuzius

Bummi

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2

Sonntag, 20. August 2017, 13:51

Hallo Birgit!

Das ist wirklich ein sehr interessanter Artikel! :daumen:

Liebe Grüße sendet

Bummi :margerite:
Liplymphödem Stadium II-III, 07/2015 festgestellt
:wink:

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