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Birgit M.

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Mittwoch, 5. Dezember 2007, 02:29

Abspecken mit Langzeitstrategie

Abspecken mit Langzeitstrategie
Mit Sibutramin lässt sich die Gewichtsreduktion am ehesten beibehalten

MÜNCHEN (CV). Wer abnehmen will, muss langfristig denken. Aus mehreren Gründen: Nicht nur, weil die Pfunde nur langsam weichen, sondern auch, weil sich dann eine Art Gedächtnisfunktion des Abnehmens und der metabolischen Verbesserung ausbildet.

Werden Patienten mit Dyslipoproteinämie über Jahre mit einem Statin behandelt, so bleibt die erzielte Lipidsenkung auch dann noch längere Zeit erhalten, wenn der Lipidsenker wieder abgesetzt wird. "Denn es bildet sich eine Art metabolisches Gedächtnis aus", sagte Professor W. Philip T. James aus London bei einem Symposium von Abbott zur Adipositastagung in München.

Einen ähnlichen Effekt beobachtet der britische Mediziner bei der Behandlung adipöser Patienten: Nehmen diese langfristig unter dem Sättigungsverstärker Sibutramin ab, so kann die Gewichtsreduktion auch ohne Medikamenteneinnahme eine ganze Zeitlang beibehalten werden, weil sich laut James eine Art Gedächtnis entwickelt hat.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/kran…tas/?sid=469238


Mal davon abgesehen, dass dieses DickseinThema eine riese Fabrik der Wirtschaft ist, in der Hoffnung viele springen auf den Zug auf,
aus Dicken wie auch immer - Menschen 2. Klasse zu machen,

die nichts anderes mehr im Kopf haben, als abzunehmen
um sich in die Reihen der Schlanken einzureihen,

wobei Schlanke auch nicht immer gesünder sind - als Dicke ;-)

In einer Studie in den USA wurde festgestellt, dass Dicke länger leben und belastbarer sind, als Schlanke ;-)

Da könne wir mal hoffen, dass diese Studie nach Deutschland schwappt ;-)
Alles geschieht zu seiner Zeit ! Der Weg ist das Ziel !! - Konfuzius

Suzann

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2

Dienstag, 8. Januar 2008, 19:58

Hallo,

die Frage ist nur, was bezeichnet man als dick?

Ich hatte bei einer Körpergröße von 1,66m als Höchstgewicht 99kg.
Das war definitiv zuviel.
Das konnte ich nicht nur an meinen Blutwerten ablesen, sondern auch an meiner körperlichen Belastbarkeit.
Hübscher war ich damit sicher auch nicht.

Seitdem ich meine Ernährung und meine Bewegung schrittweise und konsequent umgestellt habe und langsam 30 kg abgenommen habe, fühle ich mich sehr viel besser, bin viel fitter und meine Blutwerte sind spitze. =)

Ich möchte nie mehr so dick sein!
Und ich kenne auch niemanden, der es langfristig geschafft hat sein Gewicht zu reduzieren, der seinem Übergewicht hinterhertrauert. ;)

Alleine in meiner nähreren Nachbarschaft, sind das alleine ohne mir drei Leute die das, mit unterschiedlichen Methoden, geschafft haben und das seit Jahren auch halten.

Deshalb muss man ja noch lange kein Strich in der Landschaft sein.

Birgit M.

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3

Mittwoch, 9. Januar 2008, 01:23

Re: Suzann

Tja, dass dumme ist nur, ich schlage mich mit einem Lipödem Stadium III herum, war schon in diesem Stadium III, als es 1999 erkannt wurde.

Ist ja nicht so, dass ich meine Kilos behalten möchte,
nur leider fällt mir langsam nichts mehr ein, was ich noch machen könnte,
außer meinen Stoffwechsel noch mehr zu strapazieren.

Meine Ernährung habe ich schon 1996 total umgestellt,
möchte aber nicht zum Kaninchen mutieren
und mich demnächst nur noch von Obst und Gemüse ernähren ,

aber dazu steht schon genug im Ernährungsforum.

Meine Blutwerte sind, mal abgesehen von meiner Diabetes, vollkommen in Ordnung. Bei einigen Daten müsste ich eher etwas zulegen, als bei denen noch mehr abzurutschen.

Sei dir sicher, ich könnte auf meine Kilos die nicht nur vom essen stammen, gut verzichten und mir geht es viel besser, wenn ich meinem Motto folge,

Esse alles, davon die Hälfte und den Rest in maßen :D
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Sil

Profi

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4

Mittwoch, 9. Januar 2008, 07:28

Hallo Birgit,
du schreibst, dass du dich mit Stufe III herumschlägst... wurdest du nicht schon operiert? Und hat dir diese OP keine Verbesserung gebracht? Oder bringe ich da jetzt was durcheinander :gruebel:
Liebe Grüße :blume:

Suzann

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5

Mittwoch, 9. Januar 2008, 15:41

Hallo Birgit,

mit einer Diabetes ist es immer schwieriger Abzunehmen, als ohne.

Gerade weil ich auch mit Diabetes genetisch vorbelastet bin, habe ich auch abgenommen. Ich möchte das nämlich so spät wie möglich haben.

Nur wenn die Diabetes richtig eingestellt ist, kann überhaupt eine Abnahme gelingen.
Eine Freundin von mir musste das auch bitter erfahren.
Sie hat einfach nicht abgenommen, was sie auch machte.
Die Ärzte haben ihr aber nicht so richtig geglaubt.
Erst als sie einen Arzt fand, der fesstellte, dass sie anders eingestellt werden musste, da funktionierte es und zwar richtig gut.

Sie isst eben mehr eiweißreiche Sachen, als andere Leute und weniger Kohlehydrate.

Eine andere Freundin von mir hat eine Hormonstörung. Sie nimmt auch nur im Schneckentempo ab. Aber sie hält durch und hat jetzt in einem Jahr 8 kg abgenommen. Und das finde ich sehr bewundernswert, denn das hat sie sich hart erarbeitet.

Ich wünsche dir, dass du doch noch eine gute und gesunde Möglichkeit findest, die ungeliebten Pfunde loszuwerden.

Birgit M.

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6

Donnerstag, 10. Januar 2008, 02:05

Re: Sil

Zitat

du schreibst, dass du dich mit Stufe III herumschlägst... wurdest du nicht schon operiert? Und hat dir diese OP keine Verbesserung gebracht? Oder bringe ich da jetzt was durcheinander


Nein, du bringst nichts durcheinander.

Ich schlage mich immer noch mit Stufe III herum. Die Operationen waren in der Tat erfolgreich, wurden aber durch einige Umstände nicht mehr weiter geführt.
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Birgit M.

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7

Donnerstag, 10. Januar 2008, 02:33

Re: Suzann

Hallo Suzann,

Zitat

Gerade weil ich auch mit Diabetes genetisch vorbelastet bin, habe ich auch abgenommen. Ich möchte das nämlich so spät wie möglich haben.


Wenn ich ehrlich bin, möchte ich dieses gar nicht haben, zumal mein damalieger Hausarzt meinte, wenn die Liposuktionen abgeschlossen sind, Kilos schmelzen oder geschmolzen sind, sich die Diabetes einpendeln wird. Andere Ärzte sagen wiederum etwas ganz anderes.

Zitat

Nur wenn die Diabetes richtig eingestellt ist, kann überhaupt eine Abnahme gelingen.


Erstmal erfolgt bei Insulin spritzen eine Gewichtszunahme :kotz:
was mir so ca. 4 kg mehr eingebracht hat, weil ja der Stoffwechsel anders arbeiten würde.
Im Grunde schwirrt mit der Kopf von dem allen was sein soll und was daraus wird.
Schon alleine Haferflocken mit Wasser 1x in der Woche beschert mir heftiges Sodbrennen, damit soll der HB1 -Wert sinken. Beschert mir eher Magenprobleme.

Dazu hatte ich 2004 heftig abgenommen und nach einer Liposuktion wieder heftig zugenommen, obwohl bei dem Essen in Hirschbach kaum zugenommen werden kann. Da kann es sein, dass mein Magen da schon einen Schlag weg hatte, denn wen der Salat nur spürt dreht es mir den Magen um.

Ich koche eigentlich sehr ausgewogen. Es gibt viel Gemüse, auch Obst, wobei mir da wieder Diabetes im Weg steht, weil das was ich an Obst gerne esse, eher nicht geeignet ist. Wobei mir Bananen die ich eigentlich gerne mag, auf den Magen schlagen, genau wie Gurken egal ob mit oder ohne Schale.

Ich bin in einer Diabtes-Schwerepunktpraxis mit Ernährungsberaterin und die sind dabei mich einzustellen, deswegen auch Insulin spritzen.

Wobei ich sagen muss, habe so ziemlich alles ausprobiert was mir geraten wurde um Pfunde zu verlieren oder so ziemllich bei jeder Art der Therapie war, die angeboten wurde, wo Untersuchungen stattfanden, um wirklich alles auszuschließen, dass es nicht mehr ist, als ein Lipödem und Diabetes.

Lese viel in Naturheilkundebücher, also mache im Grunde alles was irgendwie möglich ist. Ob Heilpraktiker oder Osteopathie, Hormonuntersuchungen, also so ziemlich alles, sollte ich etwas vergessen haben, auch das würde ich wahrnehmen.

Mein Hausarzt meinte immer, er würde sich wünschen mehr so willige Patienten zu haben :D

Hier in Schleswig Holstein mahlen die Mühlen anders, da war der Vorschlag mich in einer Gefäßklinik vorzustellen......nah ob das etwas bringt, kommt aber auch noch dran, so im Frühjahr, wenn es etwas wärmer ist.

Danke für deine Wünsche,
sie werden verschwinden die Kilos,
dass blöde ist nur, was ist welches Fett
und wie unterscheidet sich das eine vom anderen ;-)

Liebe Grüße
Birgit M.
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Suzann

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8

Donnerstag, 10. Januar 2008, 17:54

Hallo Birgit,

da hast du ja schon viel hinter dich gebracht. :blume:

Das mit den Magenbeschwerden das kenne ich auch, liegt aber auch in der Familie bei uns.

Ich persönlich höre einfach mehr auf meine innere Stimme und beobachte mich genauer, ob mir etwas gut tut, oder eben nicht.

Egal, ob es um Essen geht, Bewegung etc.

Ich würde auch keine Haferflocken nehmen, wenn du sie nicht verträgst.Es gibt doch auch Alternativen.
Salat esse ich auch nur in geringen Mengen und Salatgurken auch, die können richtige Krämpfe verursachen. Das habe ich schon mehrfach gehört.
Gekochtes Gemüse vertrage ich gut, das muss man halt durchprobieren.

Jeder Körper ist anders. Das ist oft das Problem bei Ärzten, die meinen oft, alle menschlichen Körper wären gleich und was bei A funktioniert, muss bei B auch gehen.
Man weiß ja erst seit ein paar Jahren, dass der weibliche Körper Medikamente anders verarbeitet, als der männliche Körper.

Wenn du dein Gewicht stabil halten kannst, ist schon viel gewonnen.
Und solltest du irgendwann mal WW probieren wollen (aber wahrscheinlich kennst du das auch schon, als alter" Diät-Hase" :D) und es fehlen dir noch Rezepte, helfe ich gerne aus. =)



Liebe Grüße
aus
Mainz

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Suzann« (10. Januar 2008, 17:55)


Xenia

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Dienstag, 19. Februar 2008, 10:46

Sibutramin

Hallo, ich habe das Medikament mit dem Wirkstoff Sibutramin genommen
als es ganz neu auf dem Markt war. Ich litt unter extremen Nebenwirkungen! Liebe Grüße Xenia

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