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Birgit M.

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Freitag, 22. Januar 2010, 15:09

Rechnungshof rügt Gehälter von Kassenchefs

Während Millionen Beitragszahler höhere Kassenbeiträge fürchten müssen, machen sich die Vorstände der deutschen Krankenkassen ihre Taschen voll. So sieht es jedenfalls der Bundesrechnungshof und bemängelt üppige Vorstandsgehälter von bis zu 300.000 Euro.

Der Bundesrechnungshof hat die Vorstandsgehälter der deutschen Krankenkassen-Chefs von bis zu 300.000 Euro im Jahr kritisiert. "Sie übersteigen bisweilen die Empfehlungen der Sozialpartner sehr deutlich", sagte Rechnungshof-Präsident Dieter Engels am Dienstag bei der Vorstellung des aktuellen Prüfberichtes in Berlin. "Hier ist das Gesundheitsministerium gefordert, eine entsprechende Gesetzesvorlage zu initiieren." Engels betonte, es handele sich um Versichertengelder. Vielen der rund 70 Millionen gesetzlich Versicherten drohen aktuell steigende Beiträge.

Die Gehälter von 90 Prozent der Vorsitzenden lägen über 130.000 Euro. Das entspreche dem Höchstbetrag, den der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände empfohlen hätten.

In einem Fall seien 700.000 Euro Abfindung geflossen, obwohl dem Empfänger schwere Verfehlungen zur Last gelegt worden seien. In einem anderen Fall sei ein Beraterhonorar von rund einer Million Euro für die Anbahnung einer Fusion gezahlt worden, obwohl die Beratung gar nicht nötig gewesen sei.

http://www.stern.de/wirtschaft/news/unte…fs-1527790.html

Interessant sind auch die Kommentare:

ssteffen (08.12.2009, 15:19 Uhr)
rechnen wir mal zusammen
bei 238 Krankenkassen in Deutschland:
Vorstandsgehalt: bei mind. 130.000/Jahr = 31Millionen Euro
Chefsekretärin: bei mind. 45.000/Jahr = 11Millionen Euro
Fahrer + Limousine: min. 75.000/Jahr = 18Millionen Euro
Büro und Einrichtung für den Vorstand: min 144.000/Jahr = 35Millionen Euro

Das sind mindestens 95Millionen Euro pro Jahr. Das muss man sich mal vorstellen. Da sitzen 238 Kasper, die nichts zu sagen haben. Verursachen in Summe aber fast 100Mill. Euro / Jahr Kosten. Wenn wir kein sozialer Staat sind, wer ist das dann?
Eine Grippeschutzimpfung außer der Reihe (H1N1) für 500Mill. Ist doch da fast Pinots im Vergleich dazu.
Rechnet man die Gewinne (>800Millionen Euro), die die Krankenhausbetreiber im Jahr 2009 erreichen werden dazu, dann sind das genau die Milliarden, die ab dem kommenden Jahr den Krankenkassen fehlen.
In den Worten unseres Gesundheitsministers wird das bestimmt ganz anders und bedrohlicher für uns Bürger klingen. Mit Sicherheit ganz liberal. Aber bezahlen werden wir trotzdem dafür.
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Alles geschieht zu seiner Zeit ! Der Weg ist das Ziel !! - Konfuzius

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