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Birgit M.

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Donnerstag, 28. Mai 2015, 16:18

Die letzten ihrer Art? ... Auch in Deutschland schwindet die Artenvielfalt

Die letzten ihrer Art? Auch in Deutschland schwindet die Artenvielfalt

Die Artenvielfalt ist einer der wertvollsten Naturschätze unseres Planeten – und überlebenswichtig auch für uns. Denn auch unser Wohlergehen hängt von der miteinander verwobenen Vielfalt der Pflanzen- und Tierarten ab. Wie es um die Biodiversität in Deutschland und Europa steht, haben kürzlich gleich zwei Berichte gezeigt – mit wenig ermutigenden Ergebnissen.

Ob Feldlerche, Smaragdeidechse oder Gelbringfalter – sie alle könnte es bald nicht mehr in Deutschland geben. Denn von den knapp 72.000 Tier-, Pflanzen und Pilzarten hierzulande ist jede dritte Art gefährdet. Das geht aus dem vor wenigen Tagen veröffentlichten Artenschutzbericht des Bundesamts für Naturschutz (BfN) hervor. Rund 31 Prozent aller Arten in Deutschland werden demnach als bestandsgefährdet eingestuft, vier Prozent sind bereits ausgestorben.

Die schlechte Lage macht sich auch bei den heimischen Vögeln bemerkbar: Selbst die Bestände von einst so alltäglichen und häufigen Vogelarten wie der Feldlerche oder dem Kiebitz sind inzwischen besorgniserregend geschrumpft, wie der Bericht aufzeigt. In den letzten zwölf Jahren sind 34 Prozent der Brutvogelarten mehr oder weniger stark zurückgegangen. Bei den Zugvögeln sind knapp ein Viertel bestandsgefährdet. Unter den See- und Küstenvögeln sind Zwergschwan (Cygnus bewickii), die Waldsaatgans (Anser fabalis fabalis) und die Eisente (Clangula hyemalis) besonders betroffen.
Rückgang auch bei Bienen, Wespen und Ameisen

Noch stärker betroffen sind Insekten und andere wirbellose Tiere in Deutschland: Ihr Erhaltungszustand hat sich in den letzten gut 15 Jahren dramatisch verschlechtert, rund 45 Prozent von ihnen gelten inzwischen als gefährdet. Unter den Opfern des Artenschwunds sind so alltägliche Insekten wie Wespen und Bienen. Weil vor allem die Bienen wichtige Bestäuber auch von Nutzpflanzen sind, gefährdet ihr Rückgang auch unsere Nahrungsversorgung. Ohne sie tragen viele Obstbäume und Gemüsepflanzen keine Frucht.

- weiter -

http://www.wissen.de/die-letzten-ihrer-a…nvielfalt/?nl#5
Alles geschieht zu seiner Zeit ! Der Weg ist das Ziel !! - Konfuzius

Birgit M.

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2

Donnerstag, 28. Mai 2015, 16:31

Hallo,

jeder der einen Garten oder einen Kleingarten besitzt oder bearbeitet kann viel für die Natur tun. Statt Golfrasen auch mal mehr Wiese stehen lassen. Statt Tiernutzungsfremde Arten an Büschen und Pflanzen in den Gärten, mehr pflanzen was zu den heimischen Arten zählt und eine Wohltat für die heimische Tierart ist. Hecken statt Zäune damit die Vögel Nester bauen können und so gleich mit der Natur Ungeziefer reduzieren, da viel Eiweiß für die Brut gebraucht wird.

Ein frischer Apfel aus dem Garten ist etwas ganz anderes als aus dem Supermarkt. Heute gibt es schon einige Züchtungen auch für den kleinen Garten z.B. Sparlierobst und als Hecken Efeu, Hartriegel, Buchen. Mehr Leben in den Garten :-)

Und ja auch mal das Gänseblümchen im Rasen stehen lassen oder den 1. Löwenzahn den die Bienen dringend brauchen. Bevor der Löwenzahn aussäht und die Samen entsprechend entsorgen. Bei mir sind im Frühjahr die Fische ganz heiß auf die Samen, weswegen ich auch einiges an Löwenzahn direkt am Teich stehen habe, wenn der Wind günstig steht fallen die Samen auf das Wasser und die Fische freuen sich :-)

Ohne die vielen Bienenarten werden die Obstbäume nicht richtig bestäubt und die Ernte fallen mager aus, was auch keiner will

oder wollt ihr wie in China durch die Bäume kriechen und klettern und Blühte für Blühte per Hand bestäuben, weil die Bienen fehlen ?

Das will wohl keiner, um so mehr brauchen wir Gärten wo sich Bienen wohl fühlen und Futter finden für den Honig für die Leckermäuler unter uns und dabei bestäuben die Bienen gleichzeitig ein Meer von Blühten, für eine reiche Ernte :-)

:)
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PandoraH

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3

Donnerstag, 28. Mai 2015, 19:31

Hallo,

in unserem Garten hätten wohl die meisten Arten ihre Freude, denn der Garten ist überwiegend verwildert und ein Paradies für Bienen.
Viele Grüße
Pandora

„Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“
(Vaclav Havel)

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Artemis75

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Dienstag, 16. Juni 2015, 16:23

@Birgit:
Ich pflanze auch gerne alte Sorten die gut für die Bienen sind.
Oder auch Blüher die Bienen anziehen (Bienenweide), gut & nützlich sind z.B. Borretsch, Bohnenkraut oder auch blühender Thymian& Oregano.
Winterharte Sorten sind pflegeleicht, kommen im nächsten Jahr wieder und mit frischen Kräutern lassen sich in der Küche viele tolle Sachen zaubern! :)

Also Mädels, planzt mehr Blumen!
Selbst in der Stadt kann man ein paar Töpfe auf den Balkon stellen! ;)

VG

Artemis
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KaroN

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Dienstag, 16. Juni 2015, 17:41

Also unser Balkon ist voll mit Blumenkübeln, auch wenn dieses Jahr noch immer die Sommerbepflanzung fehlt.
Sobald ich wieder fit bin muss ich schauen, dass ich noch was kriege.

An mehrjährigen Pflanzen haben wir eine Aspirinrose, 4 Clematis, Thymian. Mein Salbei hat den Winter nicht überlebt, der Rosmarin leider auch nicht.

Wir haben immer Kräuter auf dem Balkon, Basilikum und Minzen Sorten, Oregano und natürlich Tomaten ...

Allerdings sehen wir hier hauptsächlich Hummeln an den Blüten, allgemein recht wenig Bienchen...
Nur weil eine Biene einen gestreiften Rücken hat, ist sie noch lange kein Tiger

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