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Samstag, 8. September 2012, 20:58

Rezidivierendes Erysipel

Seit 3 Wochen bin ich jetzt zurück und habe wieder ein Erysipel. Dabei dachte ich, daß die Neigung dazu mit der Verbesserung des Lymphabflusses geringer wird.
Wahrscheinlich führte eine kleine Verletzung am Nagelbett dazu, die ich allerdings desinfiziert habe.
Im Moment stelle ich eine solche Reha tatsächlich in Frage. Soll das denn wirklich umsonst gewesen sein?

Liebe Grüße
Änne

PandoraH

Erleuchteter

Beiträge: 2 643

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2

Sonntag, 9. September 2012, 23:11

Halle Änne,

schade, dass der Erfolg der Reha, ein wieder etwas verbesserter Lymphfluss, noch nicht ausreichend war, um eine Wundrose zu vermeiden, aber es ist auch ein schwierges Unterfangen, da Bakterien der Ersterkrankung oft verbleiben und bei einer kleinsten Schwächung der Immunabwehr oder eben Verletztung wie in Deinem Fall wieder aktiv werden können. Da hilft – neben der Sanierung der Eintrittspforte - nur der erneue Einsatz von Antibiotika.

Leider wird das Lymphödem eine dauernde Schwachstelle bleiben, deshalb ist eine kontinuierliche Behandlung wichtig und eben eine Eryipel-Prophylaxe, um diesem Teufelkreis (Lymphödem begünstigt die Entstehung eines Erysipels, ein Erysipel kann wiederum zu einer weiteren Verschlechterung des Lymphödems führen) möglichst zu entkommen, siehe auch hier: Risiken und Nebenwirkungen

Hast Du – neben der Antibiotatherapie - evtl. schon einmal unterstützende Maßnahmen ergriffen (z. B. Lymphomyosot, Selen etc.)? Ich setze übrigens seit der Schädigung meines Lymphsystems durch die Lymphknotendissektion Selen ein, siehe auch hier:Alternative Therapie des Lymphödems - Additive Maßnahmen

Ggf. hat auch Dein behandelnder Arzt einen Vorschlag, was zusätzlich unternommen werden kann, um auch langfristig mit diesen Schwierigkeiten umgehen zu können. Die Reha würde ich deshalb nicht gleich in Frage stellen, im Gegenteil, es könnte bestimmt nicht schaden, eine regelmäßige Wiederholung anzustreben (bei diesem Krankheitsverlauf wird man Dich auch nicht auf den 4-Jahres-Rhythmus verweisen können).

Gute Besserung und
Viele Grüße
Pandora

„Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“
(Vaclav Havel)

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3

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 17:51

Hallo Pandora,
seit gestern habe ich wieder ein Erysipel. Dieses Mal ohne Fieber und starken Schüttelfrost. Allerdings muß ich trotzdem Antibiotika nehmen. Vor der Einnahme wurde mir Blut abgenommen und eine Kultur angelegt.
Mein Onkologe wird eine Antibiotikaprophylaxe durchführen und ich soll auch einen Arzt aufsuchen, der sich mit Lymphödemen auskennt.

Eine erneute Reha wird zumindest dem Arm gut tun, was den Umfang und die Festigkeit anbetrifft. Denn mit jedem Erysipel wird er wieder dicker und härter. Der Strumpf paßt dann nicht mehr richtig. Mein Physiotherapeut hat schon viel Arbeit, den Arm wieder auf den Stand vor dem Erysipel zu bekommen.

Danke für die Tipps, Enzyme habe ich ausprobiert - ohne Erfolg.

Liebe Grüße
Änne

thalia

Erleuchteter

Beiträge: 1 084

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Wohnort: Berlin

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4

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 23:04

Oh weh Änne, dass endet ja gar nicht bei dir..... Ich hoffe, dass bald Ruhe einkehrt und wünsche dir gute Besserung :blume: .

5

Sonntag, 14. Oktober 2012, 19:55

Danke Thalia,
ich hoffe, daß endlich eine Lösung gefunden wird.

Liebe Grüße
Änne

PandoraH

Erleuchteter

Beiträge: 2 643

Registrierungsdatum: 3. September 2011

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6

Mittwoch, 17. Oktober 2012, 08:52

Hallo Aenne,

wirklich schade, dass schon wieder ein Erysipel aufgetreten ist. Du solltest wirklich, wie von Deinem Onkologen angeregt, einen Lymphologen aufsuchen, denn mit jedem Erysipel wird die Situation leider wieder schlechter, wie Du auch schon berichtest.

Vielleicht könntest Du die Ambulanz im Lymphzentrum Nordwest kontaktieren, wenn das nicht zu weit von Dir entfernt ist.

Gute Besserung.
Viele Grüße
Pandora

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7

Freitag, 19. Oktober 2012, 16:51

Hallo Pandora,
Ochtrup ist ziemlich weit weg. Es gibt in der Nähe 2 Ärzte, die habe ich jetzt im Internet gefunden. Allerdings kenne ich die gar nicht - sie sind in Duisburg. Das ist ziemlich nahe.

Ein Überbleibsel der Reha ist immer noch eine starke Verhärtung im Schulterbereich. Mein Therapeut versucht schon seitdem, das ganz sanft wegzumassieren. Durch die unbewußte Schonhaltung des bandagierten Armes habe ich mir das zugezogen.

Liebe Grüße
Änne

8

Mittwoch, 9. Januar 2013, 15:32

Hallo,
in Duisburg-Rheinhausen gibt es einen Allgemeinmediziner, der sich auch mit Lymphödemen auskennt. Bei ihm habe ich Ende Januar einen Termin.

Außerdem hat mein Onkologe mit einer Antiobiotikaprophylaxe begonnen - jede 3 - 4 Wochen bekomme ich Tardocyillin gespritzt. Inzwischen habe ich zwar auch ein "kleines" Erysipel bekommen, aber der Verlauf war deutlich schwächer - kein Fieber, Rötung und Schwellung gingen viel schneller zurück.

Liebe Grüße
Änne

hibiskus

unregistriert

9

Mittwoch, 9. Januar 2013, 19:54

Hallo,
welcher Arzt in Rheinhausen ist denn gemeint? Ich arbeite und wohne in Duisburg Rheinhausen in einem Apotheken- Verband...
Bin hier auch bei mehreren Ärzten in Behandlung.
LG
hibiskus

10

Freitag, 11. Januar 2013, 20:43

Hallo Hibiskus,
der Arzt heißt Dr. Domke.

Liebe Grüße
Änne

hibiskus

unregistriert

11

Freitag, 11. Januar 2013, 21:16

Hallo! Hab ich mir gedacht ;-). Der ist gerade mal 100m von meiner Arbeitsstelle weg. Hatte da auch einen Termin, habe den aber nicht mehr wahrgenommen, da ich dann mit Dr. Offermann Aus Essen gut zurecht gekommen bin. Hab aber schon viel Gutes (zumindest fachlich) von Ihm gehört. Ist halt nur nicht mehr der Jüngste. Hoffe, er kann dir weiterhelfen!!

Schönes Wochende :-)

12

Samstag, 12. Januar 2013, 18:05

Hallo Hibiskus,
das habe ich auch gehört, daß er fachlich gut ist. Menschlich soll er etwas schwieriger sein. Aber das interessiert mich weniger - ich will ihn ja nicht heiraten ;) .
Eigentlich sollte ich ja zu Dr. C. nach Düsseldorf, aber das ist mir dann doch zu weit.

Dir auch ein schönes Wochenende
Ännde

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