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Birgit M.

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1

Montag, 24. September 2012, 00:48

Einkochzeit....

Hallo,

soo, der Winter kann kommen :-)

Die Holunderbeeren sind in den Gläsern 22 an der Zahl. Sowohl mit Äpfeln als auch ohne oder nur mit Zitrone oder auch mal mit Zimt. Fallobst-Äpfel sind schon mal in 4 Gläsern. 4 Tage haben wir an den Holunderbeeren gearbeitet, geerntet, abgezupft, einzelnen Beeren entfernt waren mehr als gedacht, verschiedene Ansätze gemacht, also 24 Stunden eingezuckert mit Zimt, mit Zitrone, mit Apfel und ohne alles.

Unseren Holsteiner Cox werden wir dieses Jahr nicht versaften können, weil uns die Äpfel faul vom Baum fallen und wir eher das Fallobst einkochen. Mal grob und mal fein, grob für Kuchen und fein für alles andere, lecker mit Zimt ..............schmatz.

Jetzt wird sich erholt bis Mitte Oktober dann kommen die Birnenquitten dran, der Baum trägt wieder so viel, dass die Äste gestützt werden müssen. 2009 hatten wir 6-8 Birnenquitten, die wurden meistens verschenkt, weil sie so schön riechen auf der Fensterbank; 2010 hatten wir 60 Birnenquitten, davon haben wir 15 verschenkt bzw. eingetauscht gegen überzählige Gartenpflanzen und 2012 wird es wieder einiges an B-Quitten geben und die werden ebenso eingekocht. Die Gläser sind sehr begehrt ;-)

Die Äpfel vom 2. Apfelbaum, auch eine alte Sorte, die werden wir einlagern. Meistens reichen sie so bis Januar, sind aber sehr lecker und hier und da fallen auch mal welche als Fallobst zum Einwecken ab. Dieser wird erst Mitte Oktober genussreif.

Dazu haben wir jede Menge Erdbeerableger die auch vertauscht werden und 4 Pflanzen Schilf, die werden auch eingetauscht. Momentan schwimmt das Schilf so auf dem Teich, bis sie abgeholt werden.

Leider war dieses Jahr 2012 alles andere als ein gutes Obst und Gemüse Jahr. Verregneter April - es flogen keine Bienen, dann war es so warm, dass man meinte die Fliegen fallen tot von den Wänden und nach dem wir das Gemüse eingesät hatten, regnete es 14 Tage, so das unser Teich um sich herum alles unter Wasser setzte, da der Teich über Wasserleitungen mit Regenwasser gespeist wird, so das nicht nur der Teich Rand voll war, sondern auch unsere zahlreichen Regenauffangfässer.

Vom eingesäten Gemüse keine Spur, dafür viele Erdbeeren und später auch noch mit reichliche Tomaten, die in ihrem Tomatenunterstand heranwuchsen und sich so langsam röten. Das bisschen Sonne was noch ist, mal schauen welche noch Rot werden :-)

So hoffe ich auf das Jahr 2013, dass es als Gartenjahr besser wird :-)

:essen:
Alles geschieht zu seiner Zeit ! Der Weg ist das Ziel !! - Konfuzius

pixie

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2

Mittwoch, 26. September 2012, 20:06

4 Tage haben wir an den Holunderbeeren gearbeitet, geerntet, abgezupft, einzelnen Beeren entfernt waren mehr als gedacht,
Ja, Holunderbeeren verarbeiten ist schon harte Arbeit. Wir mögen Holunder sehr gerne und in allen Variationen.
Weil die Verarbeitung aber so aufwendig ist, hab ich mir dazu was vom Sandorn "ernten" abgeguckt:

Mache die Dolden mit den Beeren in große 6 Liter Gefriertüten und friere sie zumindest über Nacht ein. Wenn die Beeren gefroren sind, kann man sie quasi in der Tüte runterschütteln indem man sie mit beiden Händen vorsichtig hin-und her bewegt. Das Grobe direkt weg. Dann in ne große weite Schüssel geben und wie sonst mit Wasser reinigen und dabei Kleinzeugs abschöpfen/- schütten. Muss allerdings alles schnell gehen, weil die Beeren wenn sie auftauen weicher sind als wenn sie nicht eingefroren waren. Kommt immer darauf an, wozu bzw. wie man die Beeren verarbeiten will ob die Methode passend ist oder nicht. Aber man spart sich einen wesentlichen Teils des gezupfes...

Ach ja, und man braucht natürlich Platz in der Gefriertruhe...
:)

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